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"Für jeden Unfug, der begangen wird, sind nicht nur die verantwortlich, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern."  (Erich Kästner)


   Ist die Freundschaft eines Menschen zu einem Hund tatsächlich geeignet den menschlichen Charakter derart negativ zu beeinflussen, dass ein ehemals rücksichtsvoller, sorgsamer  Mensch zu einer rücksichts- und verantwortungslosen Person mutiert?  Die Bezeichnung "rücksichtslose Hundehalter" ist zumindest geeignet Rückschlüsse dahingehend zu zulassen, dass sich die Ausübung eines Hobbys oder das Ausleben einer Leidenschaft derart negativ auf den menschlichen Charakter auswirken soll. Wäre es nicht zutreffender von rücksichtlosen Hunde haltenden Menschen zu sprechen, anstatt seine Verärgerung über das negative Verhalten einzelner Personen auf die komplette Interessengemeinschaft zu projizieren?

   Gibt es wirklich so viele rücksichtlose Hundehalter? Oder spiegelt sich im Kreise dieser Interessengemeinschaft nur eine sehr bedauerliche allgemeine Entwicklung unserer extrem egoistisch geprägten Gesellschaft wieder? Ist sich in der heutigen Zeit nicht fast jeder selbst der Nächste?

   Müssen wir unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen und den Tieren neu überdenken?

   Wer ist tatsächlich die Bestie - das Tier oder der Mensch?

   An dieser Stelle werden wir Ihnen Beiträge präsentieren, die diese oder ähnliche Fragen thematisieren; von denen wir meinen, dass sie es wert sind kritisch betrachtet und diskutiert zu werden.

   Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, unseren Besuchern und uns in Form eines eigenen Beitrags Ihre Meinung zu einem der hier veröffentlichten Artikel mitzuteilen, senden Sie diesen bitte an "info at hund-und-hater dot de".     

   Wir wünschen eine interessante Unterhaltung,

   Ihr Team von Hund und Halter e.V.

VON DUNKELZIFFERN UND EISBERGSPITZEN
Wenn die Angst vor Gewalt die Politik dominiert: Über die geplante Ausrottung einer Tierrasse
  

Von Martin Z. Schröder


...Die derzeitige Hysterie ist die Angst vor Hunden, besonders vor Kampfhunden. In der Tat schreckliche Einzelfälle werden ausführlich in den Medien ventiliert, grauenvolle Fotos von zähnefletschenden "Bestien" verbreiten Angst und Schrecken. Aus dem Lokalteil dringt das Hundeproblem in die Leitartikel und Karikaturen. Hundehasser Goethe dient als nobler Beweis.
(...) 
   Begründet wird das Vorgehen gegen die so genannten "Kampfhunde" nicht mit erwiesener Bedrohung, sondern mit dem Gefühl des Bürgers, mit seiner Angst. Notfalls wird das Tier gequält, damit es sich als Fotomodell für die Pflege von Bedrohungsgefühlen eignet. Ein Hund, der ins Gitter seines Käfigs beißt, muss auf abscheuliche Weise in Rage gebracht worden sein. Auf anderen Fotos sieht man Hundehalter ihre Tiere strangulieren, damit sie mit aufgerissener Schnauze ihre Zähne zeigen...

SELBSTMORD-DRAMA  Auch ihren geliebten Hund nahmen sie mit in den Tod

Claudia Keikus - 02.02.2005

   Tiergarten - Am Leben gescheitert. Auf jeden Fall glaubten Michael (39) und Monika St. (42) das. Kein Ausweg. Keine Zukunft. Das Ehepaar aus Tiergarten sah den einzigen Weg in dem gemeinsamen Tod. Michael und Monika St. vergifteten sich mit Auto-Abgasen. Pitbull Billy starb mit ihnen.

Kein Job, kein Geld - das Haustier muss weg!

VON HEINRICH JACOB - 02.02.2005
 

In Millionen deutschen Haushalten leben Katz und Hund ein schönes, sorgenfreies Leben. Natürliche Feinde gibt es nicht - außer vielleicht dem Automobil. So war es jedenfalls. Jetzt ist ein neuer, mächtiger Feind aufgetaucht. Er heißt Hartz IV.

Prof. Dr. Sylvia Greiffenhagen
Sozialforscherin und Fachbuchautorin, Esslingen

   Der amerikanische Verhaltensforscher Allan Beck erkannte schon vorfahren: „Es gibt Menschen, die Hunde lieben, und es gibt Menschen, die Menschen hassen, weil sie Hunde lieben."

Dr. Michael Werner
Ethologe, München

   Wir Menschen aber neigen zu einer maßlosen Selbstüberschätzung. Wir meinen, die Götter in unserer selbsterschaffenen Kunstwelt zu sein. Dabei übersehen wir gern, wie krank sie ist.

Fasst die Hunde nicht an: Wir lieben sie

Von Hubert Wolf - Juli 2000

... da klettert noch Daniela hinters Mikrofon. Daniela, die Elfjährige, möchte einen kurzen Text vorlesen: Dass die Mama oft weine, sagt sie, dass es um ihren Staffordshire-Terrier geht und dass sie das nicht versteht, weil "wir kuscheln und ich kann ihm abends im Bett immer meine Geheimnisse ins Ohr flüstern"...